Im September 1947 zog der 15jährige R Z. B nach Nürnberg, die Siemens-Schuckertwerke hatten ihn als Lehrling aufgenommen, damals ein großes Privileg. Die Aufnahmeprüfung hatte er im Sommer 1947 bestanden. Er lebte allein in Nürnberg, bewohnte ein sehr kleines Zimmer; mußte sich mit seinem Lehrlingslohn selbst versorgenm später waren das acht DM pro Woche. An freien Wochenenden fuhr er mit der Bahn zu Großmutter und Mutter nach Nördlingen, die lebten dort in einem Barackenlager.

(Auszüge aus einem Berichtsheft: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7)