{"id":472,"date":"2020-04-12T13:22:52","date_gmt":"2020-04-12T13:22:52","guid":{"rendered":"https:\/\/bulirsch.eu\/wordpress\/?p=472"},"modified":"2020-04-12T13:22:53","modified_gmt":"2020-04-12T13:22:53","slug":"beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\/","title":{"rendered":"Beitrag der Natur- und Ingenieurwissenschaften zur Gesellschaft der Zukunft"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hamburg, 11. Oktober 2007<\/h3>\n\n\n\n<p>Wo steht die Wissenschaft in der \u00f6ffentlichen Meinung Deutschlands?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Wenn er einer Schauspielerin einen Orden verleiht, erzittert der ganze Saal minutenlang unter dem Blitzlichtgewitter der Fotografen der Medien; zeichnet er dagegen einen Wissenschaftler aus, bleibt es v\u00f6llig ruhig, das einzige Licht im Saal ist das vom Kronleuchter an der Decke&#8220; bemerkte vor kurzem der Ministerpr\u00e4sident eines Bundeslandes nicht ohne Sarkasmus.<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00fcrzer und dazu so treffend kann man die medialen Befindlichkeiten und Mentalit\u00e4ten dieser Republik nicht beschreiben. Wissenschaft, Naturwissenschaft und Technik spielen im \u00f6ffentlichen Bewu\u00dftsein Deutschlands, gern als Land der Wissenschaft und Technik apostrophiert, eine eher marginale Rolle. Berichte, h\u00e4ufig im Feuilleton, sind nicht selten pejorativ, negativ besetzt, mit Ausnahmen, wenn es um neue Automodelle geht, oder Nobelpreise, oder ein deutscher Astronaut gerade um die Erde unterwegs ist. Es gibt keinen Grund, es sch\u00f6nzureden.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus einem Zeitungsartikel zum Kolumbusjahr:&nbsp;<em>Das von den Spaniern nach Europa gebrachte Silber&nbsp;<\/em>[das versklavte Indios aus dem Silberberg bei Potos\u00ed (Bolivien) kratzen mu\u00dften]&nbsp;<em>wurde die Grundlage &#8230; der industriellen Entwicklung Deutschlands.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In einer Fachzeitschrift f\u00fcr Theologie liest man: &#8230;&nbsp;<em>Die Tochter der Wissenschaft, die Technik, hat Maschinen hervorgebracht, die \u00fcber die wehrlose Erde herfallen und zerst\u00f6ren, was uns der Sch\u00f6pfer zur Hege und Pflege geschenkt hat. &#8230;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Historiker fordern in ihrem Buch &#8222;Verteidigung des historischen Interesses&#8220; f\u00fcr die&nbsp;<em>Leidenschaft an der Historie<\/em>&nbsp;die gleiche (gesellschaftliche) Toleranz wie f\u00fcr andere&nbsp;<em>nutzlose Besch\u00e4ftigungen in unserer Zeit, wie Kunst, Philosophie, Poesie und &#8230; Mathematik.<\/em>&nbsp;Mathematik hier auch als Synonym f\u00fcr Naturwissenschaften gebraucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso \u00e4u\u00dfert sich eine gefeierte Geigenvirtuosin, sie h\u00e4lt Mathematik im Schulunterricht f\u00fcr weit \u00fcbersch\u00e4tzt und \u00fcberfl\u00fcssig.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein junger Russe mosaischen Glaubens, sprachenkundig, mu\u00dfte noch einmal auf ein deutsches Gymnasium gehen, dort das Abitur nachholen, sein russisches Reifezeugnis wurde nicht anerkannt. Der junge Russe: &#8222;Meine Mitsch\u00fcler kamen mir extrem dumm und ungebildet vor. Der Bildungsstandard in Naturwissenschaften und Mathematik war sehr niedrig.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird leider wahr sein; und die Unkenntnis hat Folgen. Die wenigen deutschen Abiturienten, die ein technisches Fach studieren wollen, m\u00fcssen sich nicht selten Vorw\u00fcrfen ihrer Schulfreunde aussetzen, sie w\u00fcrden sp\u00e4ter an der Zerst\u00f6rung der Umwelt mitwirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Beitrag der Natur- und Ingenieurwissenschaften zur Gesellschaft der Zukunft in Deutschland?<\/p>\n\n\n\n<p>Zukunft hat eine lange Vergangenheit, lehrt uralte rabbinische Weisheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Blick zur\u00fcck mag helfen, das richtige f\u00fcr die Zukunft zu tun, der Blick in die Romantik und die Zeit danach, die dem Bewu\u00dftsein der Deutschen l\u00e4ngst entschwunden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>1840. Im Deutschen Bund beginnt das industrielle Zeitalter; vorher die Idylle und die Windm\u00fchle, dieses Symbol der Romantik. Der S\u00fcndenfall setzt ein, so jedenfalls wollen das nicht wenige glauben machen und berufen sich auf Goethe als Zeugen:&nbsp;<em>&#8230; das \u00fcberhandnehmende Maschinenwesen w\u00e4lzt sich wie ein Gewitter langsam, qu\u00e4lend und \u00e4ngstigend heran &#8211; und es wird treffen! &#8230;<\/em>&nbsp;Prophetische Hellsichtigkeit Goethes wurde gesagt. Dagegen Februar 1827, Goethe spricht, Eckermann notiert: &#8230;&nbsp;<em>Dieses m\u00f6chte ich erleben; aber ich werde es nicht. &#8230; eine Verbindung der Donau mit dem Rhein hergestellt zu sehen. Aber dieses Unternehmen ist &#8230; so riesenhaft, da\u00df ich an der Ausf\u00fchrung zweifle, zumal in Erw\u00e4gung unserer deutschen Mittel. &#8230; es w\u00e4re wohl der M\u00fche wert, ihnen zu Liebe es noch einige funfzig Jahre auszuhalten. &#8230;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das kann Goethe so nicht gesagt haben, wird ge\u00e4u\u00dfert. Eckermann h\u00e4tte sich das alles ausgedacht. Doch Goethe war durch Alexander von Humboldt zu solchen Betrachtungen angeregt worden. Goethe hat Humboldt verehrt, Goethe im Dezember 1826:&nbsp;<em>Alexander von Humboldt ist &#8230; bei mir gewesen &#8230; er hat an Kenntnissen und lebendigem Wissen nicht seinesgleichen. &#8230; er ist \u00fcberall zu Hause und \u00fcbersch\u00fcttet uns mit geistigen Sch\u00e4tzen. Er wird einige Tage hierbleiben, und ich f\u00fchle schon, es wird mir sein, als h\u00e4tte ich Jahre verlebt! &#8230;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>1840. Auf dem Gebiete des Deutschen Bundes leben die Leute in gro\u00dfer Armut und statt so, wie es das h\u00fcbsche Bild Ludwig Richters zeigt, sah es im Hause so aus. Nach zweihundert Jahren waren die Wunden des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges immer noch nicht verheilt. Goethe, an seiner Iphigenie arbeitend, 1779 aus Apolda an Frau von Stein:&nbsp;<em>Hier will das Drama gar nicht fort; es ist verflucht; der K\u00f6nig von Tauris soll reden, als wenn kein Strumpfwirker in Apolda hungerte.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Leute fristeten, auf den Ertrag k\u00fcmmerlicher B\u00f6den angewiesen, vom Klima benachteiligt, ein armseliges Leben. Die Lebenserwartung war extrem kurz, weit unter 40 Jahren. Einer hauchd\u00fcnnen Schicht aus dem gehobenen B\u00fcrgertum und dem Adel ging es besser. Aber selbst da m\u00f6ge man sich nichts vormachen: Goethes Haus am Frauenplan in Weimar, ein Geschenk des Gro\u00dfherzogs: die eigentlichen Wohnr\u00e4ume erreichen nicht einmal den untersten Standard einer Sozialwohnung von heute. Die Speisenfolge an Goethes Mittagstafel: jede anst\u00e4ndig gef\u00fchrte Betriebskantine hat heute weitaus besseres f\u00fcr ihre Arbeiter zu bieten. Goethes Reise nach Italien: kein Mensch w\u00fcrde sich heute in diese elende Kutsche setzen. Und teuer waren diese Reisen dazu. Eine Fahrt vom Norden in den S\u00fcden Deutschlands kostete leicht den halben Jahresverdienst eines Handwerksgesellen. Der junge Heinrich Heine besucht den sechzigj\u00e4hrigen Goethe und findet einen zahnlosen Greis vor. &#8211; Goethe, warum immer nur Goethe? Sein Leben ist genau dokumentiert und er, der entpflichtete Minister, war hochprivilegiert, und verglichen mit ihm waren alle anderen Leute nur arme Teufel.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Randbemerkung. Da\u00df Goethe auf seiner Italienreise mehr gesehen hat als fast alle anderen, die heute f\u00fcnfmal um den Erdball reisen, w\u00e4re freilich einen eigenen Vortrag wert.<\/p>\n\n\n\n<p>Werner von Siemens in seinen Lebenserinnerungen \u00fcber die Zeit um 1820:&nbsp;<em>&#8230; Es gab damals in dem Jahrhunderte lang durch zahllose Kriege verw\u00fcsteten und verarmten Lande keinen wohlhabenden B\u00fcrgerstand mehr, der durch Bildung und Verm\u00f6gen dem Milit\u00e4rstande das Gleichgewicht h\u00e4tte halten k\u00f6nnen. &#8230;<\/em>&nbsp;War es aber vorher besser? Mittelalterliche Handschriften bezeugen, da\u00df die Bewohner des Gebietes, das sich heute Deutschland nennt, von den Bewohnern im S\u00fcden und Westen Europas schon durch ihre armselige Kleidung abstachen. &#8211; Das holl\u00e4ndische Schimpfwort f\u00fcr Deutsche &#8222;Moffe&#8220;, Deutschland &#8222;Moffrika&#8220;, hat historische Wurzeln: die armen Deutschen haben bei ihren reicheren westlichen Nachbarn niedrige Dienstbotenarbeiten verrichtet, deutsche Gastarbeiter.<\/p>\n\n\n\n<p>In R\u00fcdiger Safranskis lesenswertem und hochgelobtem Buch&nbsp;<em>Romantik, eine deutsche Aff\u00e4re<\/em>&nbsp;wird man freilich wenig dar\u00fcber finden, aber das mu\u00df auch nicht sein.<\/p>\n\n\n\n<p>1840. Es wurde fast nichts produziert, auch das eine Folge des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges, und das wenige in Deutschland hergestellte taugte nichts. Und noch 1876 schreibt Geheimrat Reuleaux an den preu\u00dfischen Handelsminister \u00fcber seine Eindr\u00fccke von deutschen Erzeugnissen auf der Weltausstellung in Philadelphia:&nbsp;<em>Billig und schlecht!<\/em>&nbsp;Nur 130 Jahre ist das her. Made in Germany. Damals das Markenzeichen f\u00fcr Schund und Minderwertigkeit, den deutschen Erzeugnissen als Kainsmal aufgepr\u00e4gt.<br>Im Geschichtsbild, das unsere Schulen vermitteln, wenn sie \u00fcberhaupt eines vermitteln, ist von der Misere nichts zu finden und erfahren, in der dieses Land Jahrhunderte lang leben mu\u00dfte und aus der es erst eine entwickelte Technik erl\u00f6st hat. Freilich, intellektuelle Schw\u00e4tzer, die tagaus, tagein in den Medien gegen Technik und Technik als Gefahr f\u00fcr die Umwelt zu Felde ziehen, sind unbeeindruckt; Ideologen sind durch Tatsachen nicht zu beeindrucken.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab 1880 bessert sich die Lage Deutschlands (des Deutschen Reiches) entscheidend. In weniger als 4 Jahrzehnten steigt Deutschland zu einer der f\u00fchrenden L\u00e4ndern in Naturwissenschaft und Technik auf. Sogar Angelsachsen mu\u00dften sich Kenntnisse der deutschen Sprache aneignen, wollten sie sich \u00fcber die neuesten Forschungsergebnisse in Physik, Chemie u.a. informieren. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wird Deutsch in Gro\u00dfbritannien mit Abstand die wichtigste Fremdsprache. Und dann? Alles verspielt! Durch politische und milit\u00e4rische Dummheit Deutschlands. Das wird hier \u00fcbergangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwas von der damals leuchtenden Flamme in Wissenschaft und Technik ist als glimmende Kohle hin\u00fcbergerettet worden in unsere Zeit. Die Kunst der Ingenieure im Maschinenbau, in der Medizintechnik und an anderen Orten vollbringt wieder kleine Wunder. Davon lebt dieses Land und kann seine Einfuhren bezahlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ist das hier aber keine Sonntagsrede zur allgemeinen Erbauung. Dergleichen gibt es mehr als genug.<\/p>\n\n\n\n<p>Eines der wichtigsten Probleme ist die Versorgung mit Energie. Unzureichende Energieversorgung f\u00fcr einen Industriestandort, der \u00fcber wenig Ressourcen verf\u00fcgt, wird sich zur aktuellen Bedrohung anwachsen und unabsehbare und weitaus schlimmere Folgen f\u00fcr das Land haben als das sich \u00e4ndernde Weltklima. Das sind ganz triviale Einsichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor 13 Jahren, 1994, hielt hier in Hamburg, im Kongre\u00dfzentrum, die altehrw\u00fcrdige Gesellschaft deutscher Naturforscher und \u00c4rzte ihre Jahrestagung ab. Alexander von Humboldt hatte 1828 die erste Tagung in Berlin einberufen, Goethe ein Gru\u00dfwort geschrieben, der Mathematiker Gau\u00df hatte auf Einladung Humboldts auch teilgenommen. Nur nebenbei, die deutsche Wissenschaft verdankt Alexander von Humboldt unendlich viel. K\u00f6ln 1908, auf der Jahrestagung der Gesellschaft stellte Hermann Minkowski seine epochemachende neue Mathematik der speziellen Relativit\u00e4tstheorie Einsteins vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus der F\u00fclle der interessanten Hamburger Vortr\u00e4ge vor 13 Jahren ragte einer hervor.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Fraunhofer-Institut in Freiburg pr\u00e4sentierte die Ergebnisse zu seinem &#8222;Solarhaus&#8220;, ein speziell konstruiertes Wohnhaus f\u00fcr ein hochinteressantes Experiment. Das Haus war nur an die st\u00e4dtische Wasserversorgung angeschlossen. Vorgabe: Herauszufinden, ob man in unseren Breiten, im beg\u00fcnstigten Klima Freiburgs, allein von der auf das Haus treffenden Strahlungsenergie der Sonne leben k\u00f6nne und zwar ohne gro\u00dfe Einbu\u00dfe am gewohnten Lebensstandard. Das Ergebnis war sensationell. In Freiburg geht es: Es gab Warmwasser, elektrisches Licht, Radio, Fernsehen. Gekocht wurde auf der Flamme katalytisch verbrannten Wasserstoffs. Der Wasserstoff wurde durch Elektrolyse mit Solarstrom gewonnen, Wasserstoff als Energiespeicher im Kleinen. Lediglich an kalten Februartagen mu\u00dfte man sich mit Raumtemperaturen von 17-18\u00b0C abfinden. Die katalytische Verbrennung des Wasserstoffs war damals noch ein Schwachpunkt, das Haus war im Experimentierstadium aber von einem Dipl.-Ing., einem Angeh\u00f6rigen des Fraunhofer-Instituts, bewohnt, der, falls notwendig, eingreifen konnte. Sogar ein kleines Auto lie\u00df sich mit gespeicherter Solarenergie betreiben, und f\u00fcr Stadtfahrten reichte das v\u00f6llig aus. Die Materialkosten f\u00fcr die Einrichtung des Experimentierhauses sollen sich auf unter 1 Million DM belaufen haben. F\u00fcr die Serienfertigung rechnete man mit Kosten von unter 300 000 DM.<\/p>\n\n\n\n<p>So sensationell die Ergebnisse und so wichtig f\u00fcr ein Land wie Deutschland waren, das Echo war Null, kein \u00f6ffentliches Interesse.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute ist alles ins Gegenteil umgeschlagen, der gegenw\u00e4rtige Zustand Deutschlands gepr\u00e4gt durch Ideologie, grassierende Umwelthysterie und Gr\u00f6\u00dfenwahn, schon wieder! Mit grotesken, l\u00e4cherlichen \u00dcbertreibungen wird eine im Prinzip gute Sache v\u00f6llig in Mi\u00dfkredit gebracht. Irgendwelche Leute, als Wissenschaftler firmierend, prophezeien f\u00fcr Deutschland in Zukunft abwechselnd entweder arktische K\u00e4lte oder das Klima der Sahara, je nachdem, ob es ein paar Wochen etwas k\u00e4lter oder hei\u00dfer war. So kommt das Ansehen der Wissenschaft auf den Hund! Was Deutschlands Gr\u00f6\u00dfe und Bedeutung f\u00fcr die Welt betrifft, so scheint unser Land in der gef\u00fchlten, illusion\u00e4ren Empfindung mancher seiner Bewohner vom Nordpol bis zum \u00c4quator zu reichen, mindestens. Da wird schon ohne alle Ironie empfohlen, nur solche Speisen zuzubereiten, die nur geringe Kochzeiten erfordern, als Beitrag zur Verminderung der globalen Erw\u00e4rmung. Dabei ist alles, was hier passiert, marginal f\u00fcr die Welt und erst recht f\u00fcr das Weltklima. Mit gr\u00f6\u00dfter Skepsis vernimmt man, wir seien jetzt das Vorbild f\u00fcr die Welt. Wieder einmal! Den Alten und Erfahrenen unter uns graut bei dieser Vorstellung. Die Welt will kaum und schon gar nicht von uns belehrt werden. Europa jedenfalls will nicht am deutschen Wesen genesen, zu ihm bekehrt werden. Nie mehr! Zweimal war es versucht worden und war jedesmal j\u00e4mmerlich gescheitert. Alles vergessen bei uns, das historische Ged\u00e4chtnis ausgel\u00f6scht wie bei den Lotophagen. Und selbst wenn unser Land mit allen seinen Bewohnern und allem, was darauf ist wie durch Zauberhand verschw\u00e4nde &#8211; wenn das Stra\u00dfennetz bliebe, w\u00e4ren die meisten Europ\u00e4er nicht ganz ungl\u00fccklich dar\u00fcber &#8211; das Weltklima bliebe vom Verschwinden Deutschlands v\u00f6llig unbeeindruckt. Und die \u00fcber 80 Millionen verschwundenen Deutschen sind nach einem Jahr leicht wieder ersetzt, so schnell nimmt die Weltbev\u00f6lkerung zu. Eh&#8216; noch die Auswirkungen von Klima\u00e4nderungen sich wirklich ernsthaft bei uns bemerkbar machen, wird schon l\u00e4ngst die \u00dcberbev\u00f6lkerung der Erde den Kontinent in den W\u00fcrgegriff genommen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Deutschland hat die besten Medien der Welt&#8220; war vor einiger Zeit zu lesen. Sehr sch\u00f6n! Da tut es gut, im Bewu\u00dftsein unserer \u00dcberlegenheit \u00fcber die Grenze zu blicken zu den nicht so guten Medieneinrichtungen der anderen. Al Gores Einsatz f\u00fcr den Klimaschutz und seine Aufrufe zur Einsparung von Energie hat das Time-Magazin trocken so kommentiert: Al Gore verbraucht allein in seinem Landhaus in Tennessee 20mal mehr Strom als der Haushalt eines Durchschnittsamerikaners.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch in Deutschland zeigen mediale Inszenierungen Wirkung. Die oft im Bild vorgef\u00fchrten Wasserdampf aussto\u00dfenden K\u00fchlt\u00fcrme von Kernkraftwerken werden als umweltverpestende Dreckschleudern kriminalisiert. Sagen Umfragen die Wahrheit, dann fordern gegenw\u00e4rtig \u00fcber zwei Drittel der deutschen Bev\u00f6lkerung die m\u00f6glichst sofortige Abschaltung der Kohle- und Atomkraftwerke. Wenn das stimmt, kann man kein Zutrauen haben in den naturwissenschaftlichen und technischen Sachverstand und, weit schlimmer noch, in den Realit\u00e4tssinn des gr\u00f6\u00dferen Teils unserer Bev\u00f6lkerung. Manche Politiker, die wiedergew\u00e4hlt werden wollen, wissen das sehr wohl und handeln entsprechend. Hinweg aus Deutschland mit dem Kernkraftwerk, dieser modernen Hexe, daf\u00fcr Windr\u00e4der und anderes her, und mit ihnen zur\u00fcck in die heile Welt der Romantik, die vermeintlich heile! Man m\u00f6chte um N\u00fcchternheit beten. Schlimm f\u00fcr ein Land, das sich als f\u00fchrend in Wissenschaft und Technik ansieht. Die rationaler denkenden V\u00f6lker Europas haben daf\u00fcr nur Spott und leise Verachtung, \u00e4u\u00dfern sich aber aus diplomatischen Gr\u00fcnden nur hinter vorgehaltener Hand. Schon sind einzelne Stimmen zu h\u00f6ren, mit einem Volk, das in der Mehrzahl so irrational denkt und f\u00fchlt, kann man wissenschaftlich und technisch nicht zusammenarbeiten. Aber egal, wie woanders gedacht und gehandelt wird, hier im Lande gilt: Die Hexe wird verbrannt!<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00fcrde die Bahn die Lokomotiven ihrer Z\u00fcge allein mit Windstrom betreiben, br\u00e4che der gesamte Bahnverkehr zusammen. Alle Windr\u00e4der zusammen k\u00f6nnen im Industrieland Deutschland kein einziges konventionelles Kraftwerk ersetzen, wenn das \u00e4u\u00dferst schwierige Problem der Energiespeicherung im Gro\u00dfen nicht befriedigend gel\u00f6st wird. Dar\u00fcber h\u00f6rt man kaum etwas, von der Politik schon gar nicht. Gegen die Gesetze der Physik kann niemand regieren, nicht einmal mit einer 2\/3 Mehrheit im Parlament.<\/p>\n\n\n\n<p>Prognosen eines Naturwissenschaftlers f\u00fcr die Zukunft? Wer w\u00fcrde das wagen? So gut wie alle Zukunftsszenarien in den Science fiction-B\u00fcchern &#8211; fr\u00fcher hie\u00dfen sie schlicht und einfach &#8222;Zukunftsromane&#8220; &#8211; haben sich als Trugschl\u00fcsse erwiesen. Das Orakel von Delphi h\u00e4tte es wahrscheinlich besser gekonnt. Aber manches stimmte doch. In seinem Roman &#8222;Mondtraum&#8220;, dem Somnium von 1610, beschreibt Johannes Kepler den Raketenflug von der Erde zum Mond physikalisch v\u00f6llig richtig. Freilich, wer kann schon Kepler das Wasser reichen?<\/p>\n\n\n\n<p>Wer h\u00e4tte vor 20 Jahren daran gedacht oder gewagt, den beispiellosen Erfolgszug des Mobilfunksystems vorauszusagen? Oder das Internet? 1990 noch in den Anf\u00e4ngen steckend, h\u00e4tte kaum jemand auch nur im entferntesten sich vorstellen k\u00f6nnen, welche Bedeutung dieses Weltnetz in kurzer Zeit erreichen w\u00fcrde. Der MP-3-Spieler vor 25 Jahren erfunden, von der Industrie ignoriert, pl\u00f6tzlich aus der Versenkung hervorgeholt und heute laufen sogar die Kinder damit herum.<br>Nanotechnologie, noch so ein Gebiet.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber etwas war g\u00fcltig in der Vergangenheit und ist erst recht g\u00fcltig in der Gegenwart, und wie an einem Leitseil gef\u00fchrt, kann man sich an ihm aus der Gegenwart in die Zukunft tasten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu noch einmal Werner von Siemens, Kaiser Friedrich III. hatte ihn geadelt, Emil Du Bois-Reymond ihn einen F\u00fcrsten der Technik genannt. 1891, am Ende seines Lebens bekennt von Siemens:<br>&#8230;&nbsp;<em>alle meine mir freibleibende Zeit habe ich meinen Lieblingswissenschaften Mathematik, Physik und Chemie gewidmet. Die Liebe zu diesen Wissenschaften ist mir mein ganzes Leben hindurch treu geblieben und bildet die Grundlage meiner sp\u00e4teren Erfolge.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Siemens Worte \u00fcber die Bedeutung der Mathematik in der Technik waren prophetisch. Heute h\u00f6rt sich das so an.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor etwa 20 Jahren, 1984, erh\u00e4lt die US-Regierung vom Nationalen Forschungsrat der USA eine Denkschrift. Titel: &#8222;Erneuerung der US-Mathematik&#8220;. Der Bericht, kurz David-Report genannt, liest sich wie ein F\u00fchrer durch die moderne Technik.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Hilfe der Mathematik wurden erreicht:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die Entdeckung neuer \u00d6llagerst\u00e4tten durch Anwendung der Wiener-Theorie auf die Filterung seismischer Signale.<\/li><li>Steuerung und Regelung der Raumflugk\u00f6rper, z.B. des gesamten Apolloflugprogramms, mit Hilfe der Kalmanschen Filtertheorie.<\/li><li>Entwurf neuer energiesparender Flugzeugtypen, wie etwa der neuen Boeing, durch neue mathematische Methoden, die die M\u00f6glichkeit boten, nichtlineare partielle Differentialgleichungen effizient numerisch zu l\u00f6sen, insbesondere im kritischen Bereich vom Unterschall zu \u00dcberschall.<\/li><li>Auch die Entwicklung der Computer w\u00e4re ohne den vollen Einsatz mathematischer Methoden nicht m\u00f6glich gewesen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Mehr als vier Nobelpreise verdanken die USA Forschungsresultaten, die ausschlie\u00dflich durch Mathematik erhalten wurden. Inzwischen sind es noch mehr geworden.<br>Im Bericht geht es so Seite f\u00fcr Seite weiter. Schlie\u00dflich fa\u00dft die Kommission ihre Erkenntnisse in das inhaltsschwere &#8222;Hochtechnologie ist mathematische Technologie&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Die schnellen Rechenautomaten haben es m\u00f6glich gemacht, Beziehungen zwischen Zahlen schnell aufzul\u00f6sen.&nbsp;<em>Numerische Simulation<\/em>&nbsp;nennt es der Fachmann; man versteht darunter die explizite L\u00f6sung mathematischer Gleichungen und ihre Umsetzung in Bilder auf Rechnern nach den Gesetzen der Darstellenden Geometrie, von immenser Bedeutung f\u00fcr die moderne Wirtschaft, f\u00fcr Schl\u00fcsselindustrien wie den Automobil- und Flugzeugbau, die Raumfahrt, die Elektro- und Chemieindustrie. Fortschritte in der industriellen Produktion und Forschung sind ohne numerische Simulation nicht mehr vorstellbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Die fr\u00fcher notwendigen und kostspieligen Versuchreihen k\u00f6nnen heute entfallen, Energie und Material wird gespart, die Umwelt geschont. Neue Flugzeuge wie der A 380, eine aerodynamisch vorz\u00fcgliche gelungene Maschine, werden heute vollst\u00e4ndig mit Mathematik und Physik im Rechner entworfen. Teure Versuchreihen im Windkanal lassen sich heute auf ein Minimum reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Mathematisierung in den Ingenieurwissenschaften, in den Naturwissenschaften nimmt unaufh\u00f6rlich zu und hat inzwischen, fr\u00fcher kaum vorstellbar, alle Lebensbereiche durchdrungen. Die Enth\u00fcllung der B\u00fcste von Carl Friedrich Gau\u00df in der Walhalla bei Regensburg, der deutschen Ruhmeshalle, im September d.J.: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung sieht darin das Symbol einer Leitkultur.<\/p>\n\n\n\n<p>Der ehemalige Vorsitzende des Vorstandes der Volkswagen AG Wolfsburg, Pischetsrieder, und der Vorsitzende des Vorstands der Allianz AG Deutschland, Rupprecht, schreiben in ihrem gerade versandten Rundbrief &#8222;Initiative der Wirtschaft zum Jahr der Mathematik 2008&#8220;&nbsp;<em>&#8230; Die Bedeutung&#8230; mathematischer Methoden wird in der \u00d6ffentlichkeit deswegen untersch\u00e4tzt, weil sie meist nicht sichtbar hinter vielen technischen und wirtschaftlichen Anwendungen steht. &#8230;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Im Automobilbau wird heute Mathematik auf s\u00e4mtlichen Konstruktionsebenen bis hin zur Crash-Simulation eingesetzt. Die Autos werden zwar von Robotern montiert, aber im Rechner entworfen. Die japanische Kraftfahrzeugindustrie hatte damit schon vor Jahrzehnten Erfolg und Entwicklungszeit, Entwicklungskosten erheblich reduzieren k\u00f6nnen. Die europ\u00e4ische Fahrzeugindustrie ist sp\u00e4ter gefolgt. Fahrwerksimulationen bei Kraftfahrzeugen laufen so ab. Ein Kraftfahrzeug wird in einem mathematischen Koordinatenger\u00fcst f\u00fcr 56 Variable entworfen. Die Bewegungen von Vorderachse und Hinterachse, der Reifen, des Motorblocks, des Schwerpunktes etc.: f\u00fcr jede dieser Bewegungen steht eine Variable als Funktion der Zeit. 56 zeitvariable Gr\u00f6\u00dfen am Auto, die \u00fcber Gesetze der Mechanik in (differentiellen) Beziehungen zueinander stehen. Mit weniger Variablen geht es nicht, mehr w\u00e4ren besser. Eisgl\u00e4tte, Bodenunebenheiten, Federst\u00e4rken, Lenkungsfehler, Reifeng\u00fcte, Motorkraft u.a. werden als Parameter eingegeben. Wir sehen uns dazu einen Film an. Das virtuelle Auto wird auf eine Teststrecke geschickt. Ein virtueller Fahrer bedient Lenkrad, Gaspedal, Bremsen und versucht, m\u00f6glichst schnell die Testrunden zu absolvieren. Man sieht das fahrende Auto auf dem Bildschirm, doch dieses Auto ist nur das visuelle Abbild der L\u00f6sungen eines Systems von 56 Differentialgleichungen in einem 56-dimensionalen L\u00f6sungsraum. Auf Eisplatten kommt dieses virtuelle Auto ins Rutschen, bei falscher Bremsung schleudert es, fliegt aus der Kurve. Das Auto auf dem Bildschirm verh\u00e4lt sich getreu wie ein wirkliches Auto auf einer Teststrecke.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Leben der Sonne<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sterne werden wie wir selbst geboren. Im Orionnebel blicken wir in eine der Werkst\u00e4tten der Sch\u00f6pfung; dort sind gerade neue Sterne, neue Sonnen, erschaffen worden. Sterne sind aber auch sterblich &#8211; wie wir selbst. Gro\u00dfe Sterne explodieren am Ende ihres Lebens mit unvorstellbarer Gewalt in glei\u00dfender Lichtf\u00fclle. Die vom Explosionsherd ausgehenden Schockwellen rasen f\u00fcr Jahrtausende durch das Weltall, verdichten dort vorhandene Materie und leiten die Geburt neuer Sterne ein. Auch die Sonne, die Erde, verdanken mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit ihr Leben der Explosion eines Riesensterns, die vor unendlichen Zeiten stattgefunden hat. &#8211; Im Sternbild des Orion sehen wir einen sterbenden Stern, eine sterbende Sonne, die Beteigeuze.<\/p>\n\n\n\n<p>Kein Stern ist uns so wichtig wie die Sonne.&nbsp;<em>Ihr Anblick gibt den Engeln St\u00e4rke<\/em>&nbsp;l\u00e4\u00dft Goethe im Faust den Erzengel Raphael die Sonne preisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Tief im Sonneninnern wird Wasserstoff zu Helium &#8222;verbrannt&#8220;, dabei entsteht Energie in Form kurzwelliger R\u00f6ntgenstrahlung; auf dem langen, Jahrmillionen dauernden Weg zur Sonnenoberfl\u00e4che wird sie in Licht und W\u00e4rme umgewandelt. In jeder Sekunde l\u00f6sen sich 4 Millionen Tonnen Materie in Strahlung auf, und in jeder Sekunde wird die Sonne um 4 Millionen Tonnen leichter. Aber die Sonne ist so riesig, selbst nach Milliarden Jahren ist der Verlust f\u00fcr sie ganz klein. Der nach au\u00dfen wirkende Gasdruck und die nach innen ziehende Gravitationskraft halten die Sonne im stabilen Gleichgewicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sonne: Ein gigantischer, aus ionisiertem Wasserstoff und Helium bestehender, frei im Raum schwebender und sich selbst regulierender Kernfusionsreaktor, der von seiner eigenen Schwerkraft zusammengehalten wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Leben eines Sterns l\u00e4\u00dft sich durch ein System von partiellen Differentialgleichungen beschreiben und die L\u00f6sungen Druck, Temperatur, Leuchtkraft, Masse, chemische H\u00e4ufigkeiten usw. als Funktionen von Ort und Zeit berechnet, beschreiben das Leben der Sonne.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir l\u00f6sen die zugeh\u00f6rigen Differentialgleichungen f\u00fcr die Sonne. Ein hochnichtlineares System von partiellen Differentialgleichungen vom parabolischen Typus, vollst\u00e4ndig hingeschrieben f\u00fcllen sie mehrere Seiten. Es ist ein freies Randwertproblem mit 3 freien (beweglichen) R\u00e4ndern. Das Leben der Sonne, vom Z\u00fcnden der Kernfusion vor etwa viereinhalb Milliarden Jahren bis zu ihrem Ende in etwa siebeneinhalb Milliarden Jahren, im Rechner gesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Leben wird die Erde noch eineinhalb Milliarden Jahre tragen k\u00f6nnen, eine unendlich lange Zeit, dann wird es auf ihr so hei\u00df, da\u00df die Weltmeere verdampfen. Die Sonne wird aber noch weitere 6 Milliarden Jahre leuchten, vor ihrem Ende wird sie sich zu einem r\u00f6tlich leuchtenden Riesenstern ausdehnen, der, von der Erde aus gesehen, fast den halben Himmel einnehmen und so gro\u00df wie die Merkurbahn sein wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sonne wird dann in rascher Folge ihre Gash\u00fclle absto\u00dfen, sich zusammenziehen, sich wieder ausdehnen, erneut Gasmassen absto\u00dfen &#8230; , ein planetarer Gasnebel bildet sich, der bald im Weltraum entschwindet und einen winzigen, aber sehr schweren, langsam verl\u00f6schenden Zwergstern zur\u00fcckl\u00e4\u00dft. Ein Kubikzentimeter Materie von ihm wiegt etwa \u00bd Tonne.<br>Das Leben der Sonne im Film. Der Film komprimiert die 12 Milliarden Lebensjahre der Sonne auf wenige Minuten. Das Leben eines hundertj\u00e4hrigen Menschen dauert gerade 1 Millionstel Sekunde.<\/p>\n\n\n\n<p>Sind aber 12 Milliarden Jahre vorstellbar? Die L\u00e4nge von Zeitintervallen messen wir an unserer eigenen Lebenszeit. Aber von da f\u00fchrt kein Weg zum Begreifen von einer Million Jahren, geschweige einer Milliarde Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00e4ngen von Strecken k\u00f6nnen wir uns vorstellen. Setzen wir 1 Milliarde Jahre gleich einem Kilometer, dann &#8222;lebt&#8220; die Sonne 12 Kilometer. Vom Z\u00fcnden der Kernfusion im Innern der Sonne bis heute sind es etwa 4\u00bd Kilometer, 4\u00bd Milliarden Jahre sind vergangen. Die Dinosaurier lebten vor etwa 60 Metern, 60 Millionen Jahren. Die Evolution der, sagen wir salopp, affenartigen Lebewesen, zu denen wir auch z\u00e4hlen, dauerte 12 m; 12 Millionen Jahre. Von Christi Geburt bis heute sind es 2 mm, 2000 Jahre. Das Leben eines hundertj\u00e4hrigen Menschen ist in dieser Skala nur&nbsp;<sup>1<\/sup>\/<sub>10<\/sub>&nbsp;mm lang, die Dicke eines Papierblattes. Und wenn die menschliche Rasse Gl\u00fcck hat, sehr viel Gl\u00fcck hat, dann geht es mit ihr noch einen Meter weiter, eine Million Jahre. Aber die Sonne wird noch 7 \u00bd km lang 7 \u00bd Milliarden Jahre lang weiterbrennen und ihre Planeten werden sie dabei umkreisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Von seiner Winzigkeit aus, jenem&nbsp;<sup>1<\/sup>\/<sub>10<\/sub>&nbsp;mm, versucht also das Papierblatt, das sind wir, die 12 km, die f\u00fcr uns unfa\u00dfbar lange Lebensdauer der Sonne zu denken. Von&nbsp;<sup>1<\/sup>\/<sub>10<\/sub>&nbsp;mm ausgehend 12 km zu begreifen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4re die Sonne nur wenig gr\u00f6\u00dfer, w\u00fcrde sie, die L\u00f6sungen der mathematischen Gleichungen zeigen es, so schnell brennen, da\u00df sich gar kein Leben auf einem Planeten entwickeln k\u00f6nnte. Bei nur 20% gr\u00f6s-serem Durchmesser, nicht viel also, w\u00e4re schon nach 1 Milliarde Jahren alles vorbei. Und erst, wenn die Sonne zehnmal so viel Masse h\u00e4tte, schon nach ein paar Millionen Jahren &#8211; Millionen, nicht Milliarden &#8211; w\u00e4re aller Brennstoff der Sonne verpufft. W\u00e4re die Sonne kleiner, w\u00e4re es besser, aber sie w\u00fcrde jetzt nicht hei\u00df genug sein und die Planeten m\u00fc\u00dften sie dichter umkreisen, w\u00e4ren dann intensiver (R\u00f6ntgen)Strahlung ausgesetzt und m\u00e4chtige Gezeiten w\u00fcrden auf ihnen toben, f\u00fcr das Leben h\u00f6chst gef\u00e4hrlich, es h\u00e4tte sich gar nicht entwickeln k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum k\u00f6nnen wir so weit schauen?<\/p>\n\n\n\n<p>Carl Friedrich von Weizs\u00e4cker, Philosoph und Physiker, der alte weise Mann, wu\u00dfte um die Macht der Mathematik<em>: Die in deduktiver Abfolge gewonnenen Einsichten der Mathematik sind zeitlos g\u00fcltig. Sie sind im Zeitlichen Abbilder der Ewigkeit.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg, 11. Oktober 2007 Wo steht die Wissenschaft in der \u00f6ffentlichen Meinung Deutschlands? &#8222;Wenn er einer Schauspielerin einen Orden verleiht, erzittert der ganze Saal minutenlang unter dem Blitzlichtgewitter der Fotografen der Medien; zeichnet er dagegen einen Wissenschaftler aus, bleibt es v\u00f6llig ruhig, das einzige Licht im Saal ist das vom [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-472","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-reden"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Beitrag der Natur- und Ingenieurwissenschaften zur Gesellschaft der Zukunft - Univ.-Prof. em. Dr. rer.nat. Dr. h.c. mult. Roland Zden\u011bk Bulirsch (Bul\u00ed\u0159)<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Beitrag der Natur- und Ingenieurwissenschaften zur Gesellschaft der Zukunft - Univ.-Prof. em. Dr. rer.nat. Dr. h.c. mult. Roland Zden\u011bk Bulirsch (Bul\u00ed\u0159)\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Hamburg, 11. Oktober 2007 Wo steht die Wissenschaft in der \u00f6ffentlichen Meinung Deutschlands? &#8222;Wenn er einer Schauspielerin einen Orden verleiht, erzittert der ganze Saal minutenlang unter dem Blitzlichtgewitter der Fotografen der Medien; zeichnet er dagegen einen Wissenschaftler aus, bleibt es v\u00f6llig ruhig, das einzige Licht im Saal ist das vom [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Univ.-Prof. em. Dr. rer.nat. Dr. h.c. mult. Roland Zden\u011bk Bulirsch (Bul\u00ed\u0159)\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2020-04-12T13:22:52+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2020-04-12T13:22:53+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Roland Schad\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Roland Schad\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"21\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/bulirsch.eu\\\/home\\\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/bulirsch.eu\\\/home\\\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Roland Schad\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/bulirsch.eu\\\/home\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/9db3fcd228e10a83a2114dd45ceeb2bc\"},\"headline\":\"Beitrag der Natur- und Ingenieurwissenschaften zur Gesellschaft der Zukunft\",\"datePublished\":\"2020-04-12T13:22:52+00:00\",\"dateModified\":\"2020-04-12T13:22:53+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/bulirsch.eu\\\/home\\\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\\\/\"},\"wordCount\":4227,\"articleSection\":[\"reden\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/bulirsch.eu\\\/home\\\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/bulirsch.eu\\\/home\\\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\\\/\",\"name\":\"Beitrag der Natur- und Ingenieurwissenschaften zur Gesellschaft der Zukunft - Univ.-Prof. em. Dr. rer.nat. Dr. h.c. mult. Roland Zden\u011bk Bulirsch (Bul\u00ed\u0159)\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/bulirsch.eu\\\/home\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2020-04-12T13:22:52+00:00\",\"dateModified\":\"2020-04-12T13:22:53+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/bulirsch.eu\\\/home\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/9db3fcd228e10a83a2114dd45ceeb2bc\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/bulirsch.eu\\\/home\\\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/bulirsch.eu\\\/home\\\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/bulirsch.eu\\\/home\\\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/bulirsch.eu\\\/home\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Beitrag der Natur- und Ingenieurwissenschaften zur Gesellschaft der Zukunft\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/bulirsch.eu\\\/home\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/bulirsch.eu\\\/home\\\/\",\"name\":\"Univ.-Prof. em. Dr. rer.nat. Dr. h.c. mult. Roland Zden\u011bk Bulirsch (Bul\u00ed\u0159)\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/bulirsch.eu\\\/home\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/bulirsch.eu\\\/home\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/9db3fcd228e10a83a2114dd45ceeb2bc\",\"name\":\"Roland Schad\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/8d2439c7057b9687d247a26ca0ccd651310e5f09ddafe45bc62b9d88f8c23423?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/8d2439c7057b9687d247a26ca0ccd651310e5f09ddafe45bc62b9d88f8c23423?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/8d2439c7057b9687d247a26ca0ccd651310e5f09ddafe45bc62b9d88f8c23423?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Roland Schad\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/bulirsch.eu\\\/wordpress\\\/wordpress\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/bulirsch.eu\\\/home\\\/author\\\/roland\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Beitrag der Natur- und Ingenieurwissenschaften zur Gesellschaft der Zukunft - Univ.-Prof. em. Dr. rer.nat. Dr. h.c. mult. Roland Zden\u011bk Bulirsch (Bul\u00ed\u0159)","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Beitrag der Natur- und Ingenieurwissenschaften zur Gesellschaft der Zukunft - Univ.-Prof. em. Dr. rer.nat. Dr. h.c. mult. Roland Zden\u011bk Bulirsch (Bul\u00ed\u0159)","og_description":"Hamburg, 11. Oktober 2007 Wo steht die Wissenschaft in der \u00f6ffentlichen Meinung Deutschlands? &#8222;Wenn er einer Schauspielerin einen Orden verleiht, erzittert der ganze Saal minutenlang unter dem Blitzlichtgewitter der Fotografen der Medien; zeichnet er dagegen einen Wissenschaftler aus, bleibt es v\u00f6llig ruhig, das einzige Licht im Saal ist das vom [&hellip;]","og_url":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\/","og_site_name":"Univ.-Prof. em. Dr. rer.nat. Dr. h.c. mult. Roland Zden\u011bk Bulirsch (Bul\u00ed\u0159)","article_published_time":"2020-04-12T13:22:52+00:00","article_modified_time":"2020-04-12T13:22:53+00:00","author":"Roland Schad","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Roland Schad","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"21\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\/"},"author":{"name":"Roland Schad","@id":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/#\/schema\/person\/9db3fcd228e10a83a2114dd45ceeb2bc"},"headline":"Beitrag der Natur- und Ingenieurwissenschaften zur Gesellschaft der Zukunft","datePublished":"2020-04-12T13:22:52+00:00","dateModified":"2020-04-12T13:22:53+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\/"},"wordCount":4227,"articleSection":["reden"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\/","url":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\/","name":"Beitrag der Natur- und Ingenieurwissenschaften zur Gesellschaft der Zukunft - Univ.-Prof. em. Dr. rer.nat. Dr. h.c. mult. Roland Zden\u011bk Bulirsch (Bul\u00ed\u0159)","isPartOf":{"@id":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/#website"},"datePublished":"2020-04-12T13:22:52+00:00","dateModified":"2020-04-12T13:22:53+00:00","author":{"@id":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/#\/schema\/person\/9db3fcd228e10a83a2114dd45ceeb2bc"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/bulirsch.eu\/home\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/beitrag-der-natur-und-ingenieurwissenschaften-zur-gesellschaft-der-zukunft\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Beitrag der Natur- und Ingenieurwissenschaften zur Gesellschaft der Zukunft"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/#website","url":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/","name":"Univ.-Prof. em. Dr. rer.nat. Dr. h.c. mult. Roland Zden\u011bk Bulirsch (Bul\u00ed\u0159)","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/#\/schema\/person\/9db3fcd228e10a83a2114dd45ceeb2bc","name":"Roland Schad","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/8d2439c7057b9687d247a26ca0ccd651310e5f09ddafe45bc62b9d88f8c23423?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/8d2439c7057b9687d247a26ca0ccd651310e5f09ddafe45bc62b9d88f8c23423?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/8d2439c7057b9687d247a26ca0ccd651310e5f09ddafe45bc62b9d88f8c23423?s=96&d=mm&r=g","caption":"Roland Schad"},"sameAs":["https:\/\/bulirsch.eu\/wordpress\/wordpress"],"url":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/author\/roland\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/472","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=472"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/472\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":473,"href":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/472\/revisions\/473"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=472"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=472"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bulirsch.eu\/home\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=472"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}